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Zugübung bei der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt.

 

Im Rahmen des Ausbildungsdienstes wurden bei der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt eine Zugübung rund ums Thema Verkehrsunfall mit mehreren Eingeklemmten Personen realitätsnah geübt.

Hierbei bekamen wir Unterstützung von der ELW-Gruppe der Stadtfeuerwehr, welche für sich die Situation ebenfalls durchspielen und fleißig dabei üben konnte.

 

Auf der Mindener Straße kam es fiktiv zu einem Frontalcrash zweier PKWs, in beiden PKWs saßen jeweils zwei Personen drin. Ein PKW war in den seitlichen Graben gerutscht, der andere blieb auf der Fahrbahn stehen.

 

Nach der Umfangreichen Erkundung durch den Einsatzleitdienst, wurde die Lage in zwei Abschnitte aufgeteilt und die Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr aufgeteilt.

 

Lage 1 – PKW auf Straße:

 

Hier wurde nach der Erkundung durch den ELD das LF16/12, sowie das TLF 4000 eingesetzt.

Der Gruppenführer vom LF16/12 konnte nach Erkundung und Rücksprache mit dem ELD feststellen, dass der Fahrer nicht ansprechbar und die Beifahrerin ansprechbar sind – beide jedoch nicht eingeklemmt waren.

Da der Fahrer als kritisch zählte, wurde kurzer Hand eine schnelle Rettung umgesetzt. Hierfür wurde die Fahrertür mit wenig mitteln aufgemacht und um gedrückt, so dass die Kameraden diesen in wenigen Minuten aus dem Fahrzeug retten konnten.

Auf der Beifahrer-Seite wurde die Fahrerin kurzer Hand so aus dem Auto geführt.

 

Während der Rettung wurde der Bereich weiträumig ausgeleuchtet und ein 2- teiliger Brandschutz sichergestellt.

Bei dem Abschnitt ging es nicht um die technische Rettung, sondern mit wenigen einfachen Mitteln, die Rettung beider Personen durchzuführen. 

 

 

Lage 2 – PKW im Graben:

 

Etwas schwieriger gestaltete sich die Lage mit dem PKW im Graben, hier setzte der Einsatzleitdienst den RW, das LF10, das TLF3000 und den GW-L1 mit weiterem Rüstholz ein.

 

Der Fahrer war massiv in seinem Fahrzeug eingeklemmt und in einem kritischen Zustand, der Beifahrer war ebenfalls schwer verletzt und eingeklemmt. 

 

Umgehend wurde das Fahrzeug unterbaut, die Einsatzstelle weiträumig ausgeleuchtet und ein 2-teiliger Brandschutz aufgebaut.

 

Unter Zuhilfenahme vom hydraulischen Rettungsgerät konnte das Fahrzeug nach und nach geöffnet werden.

Da die Rettung des Fahrers sich etwas schwieriger gestallten würde, entschied sich der Fahrzeugführer vom RW, welcher als Leiter der technischen Rettung fungierte, dazu den Beifahrer als erstes zu retten. 

Hierzu musste bereits das Dach abgenommen werden, um genug Platz für die Rettung zu bekommen.

Nachdem der Beifahrer gerettet war, wurde der Fahrer im weiteren Verlauf der Rettung befreit.

 

Im ELW wurde die Einsatzstelle koordiniert, die Abschnittsbildung durchgeführt und Rettungskarten, sowie weitere Infos herangeholt.

Bei dem Umfang der Lage und der ggf. benötigten Hilfeleistungssätzen, wurde im weiteren Verlauf fiktiv die Ortsfeuerwehr Meinsen-Warber-Achum nachalarmiert, die ebenfalls einen Hilfeleistungssatz hat.            

 

Nachdem die Personen gerettet waren, wurde die Übung beendet und eine Nachbesprechung der Übung durchgeführt.

Ausbildungsleiter Mike Lenz und Zugführer Moritz Gumin, welche die Übung ausgearbeitet hatten, zeigten sich bei der Nachbesprechung sehr zufrieden.

Beide Einsatzlagen konnten zügig abgearbeitet werden, hierbei zeigte sich auch die sehr gute Zusammenarbeit des Teams und den hohen Ausbildungsstand der Ortsfeuerwehr.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten, welche angesprochen wurden, verlief die Übung sehr gut.

Fotoserien

VUK Zugübung Minderner Straße (FR, 31. Oktober 2025)

112

Anzahl der Einsätze im aktuellen Jahr

233

Anzahl der Einsätze im vergangenen Jahr

10

Anzahl der Fahrzeuge

160

Mitglieder der 4 Abteilungen