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Grillunfälle vermeiden


So kann es aussehen, wenn z.B. Spiritus als "Grillanzünder" benutzt wird.


Eine Gaswolke von etwa zehn Litern braucht für das Gemisch an der unteren Verpuffungsgrenze nur etwa 0,67 Gramm an Alkohol, also eine Menge, die in einen Fingerhut passt. Die so entstehende "Feuerwolke", nach Augenzeugenberichten meist in Größe eines Medizinballs, sucht sich immer den Weg in Windrichtung. Das heißt, sie entzündet meistens umstehende Personen und selten den Verursacher.
Folgenschwerer Grillunfall in Hannover 28.07.2004: Pressemeldung 


Die folgenden Tipps können Sie Sich als PDF-Dokument herunterladen!

Der Grill Beim Kauf eines Grills geben Ihnen DIN-, TÜV- und GS-Zeichen wertvolle Hinweise auf die bauartbedingte Sicherheit eines Grills.
Stellen Sie den Grill kippsicher auf. Ein befestigter Untergrund ist besser als eine Rasenfläche.
Brennbare Gegenstände (abgelegte Kleidung, Sonnenschirm etc.) sollten sich nicht in der Umgebung des Grills befinden.
Auch wenn es schwerfällt: Kinder vom Grill fernhalten!
Die Grillkohle Zur Spitzenqualität zählen Grillkissen oder -blocks aus Kokosnussschalen (COCOCHAS), die eine lange Brenndauer ohne Funkenflug und Qualm garantieren. Auch hier auf das GS - Zeichen achten!
Das Anzünden Bitte keinen Spiritus, Alkohol o.ä. benutzen!
Spezielle flüssige, gelartige oder feste Zündhilfen verhindern ein schlagartiges Verbrennen und damit die Gefahr einer Stichflamme.
Für den Fall der Fälle sollten Sie immer einen mit Wasser gefüllten Eimer oder einen Feuerlöscher in Reichweite haben.
Der Grillvorgang Wir empfehlen die Benutzung von Grillhandschuhen und geeignetes Grillbesteck. Sie dienen nicht nur der Sicherheit, sondern vermeiden auch Frust bei der Handhabung des Grillgutes.
Einen bereits angezündeten Grill niemals umhertragen.
Nach dem Grillen Die Kohle vollständig erkalten lassen oder noch besser: Mit Wasser ablöschen.
Die Kohlereste bitte nicht in Plastikbehälter schütten.
Und in eigener Sache: Im Sommer besteht erhöhte Waldbrandgefahr!
Hilfe bei Verbrennungen

112
Das Wichtigste: Kühlen, kühlen, kühlen!
Hierdurch werden die Schmerzen gelindert und die noch bestehende Hitzeeinwirkung in die unteren Hautschichten vermindert!
Verbrennungen sind oft gefährlicher als sie aussehen. Ein Beispiel: Bei Kleinkindern und Säuglingen ist eine Verbrennung von 5% der Körperoberfläche lebensgefährlich. 1% ist bereits die Oberfläche der Innenhand des Verletzten.
Auch im Zweifelsfall über das Ausmaß der Verbrennung immer den Rettungsdienst unter der Nummer 112 (ohne Vorwahl) rufen!!!.

Hier noch einmal eine Übersicht:
  1. Brennende Kleidung mit Wasser, Decken oder durch Wälzen auf dem Boden löschen.
  2. Verbrannte Stellen sofort unter fließend kaltes Wasser halten, bis der Schmerz nachlässt. Aufgrund der Keimfreiheit und der Temperatur ist Wasser aus dem Leitungsnetz sehr gut geeignet.
    So lange kühlen, bis der Schmerz nachlässt bzw. der Rettungsdienst eingetroffen ist.
  3. Sofern noch nicht geschehen: Rettungsdienst (112) alarmieren.
  4. Kleidung entfernen, soweit sie nicht festhaftet.
  5. Wenn vorhanden: Wunden mit Brandwundverbandpäckchen abdecken. Auf keinen Fall Salben, Puder oder "bewährte" Hausmittel auf die Wunde auftragen.

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