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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsätze und Übungen
Einsatztelegramm

Di., 14.08.2018, 21:42 Uhr

Müsingen, Ziegeleiweg
Baum droht zu fallen




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Freitag, 15.08.2008, 02:54 Uhr
Bückeburg-Berenbusch, Rottweg

Großbrand in einem holzverarbeitenden Betrieb


Am frühen Freitag Morgen löste die automatische Brandmeldeanlage (BMA) in einer Lagerhalle im Bückeburger Industrie- und Hafengebiet am Mittelandkanal aus. In der 1500 m² großen Halle lagerten ca. 700 Tonnen Altholz-Hackschnitzel. An der Einsatzstelle bot sich folgende Lage: Unter starker Rauchentwicklung drang aus der Lagerhalle starker Feuerschein; Teile des Daches waren schon eingestürzt. Im Verlauf wurden sämtliche Löscheinheiten der Feuerwehr Bückeburg sowie die Feuerwehr Bückeburg-Stadt alarmiert.


Die Wasserentnahme konnte aus dem unmittelbaren Hafenbereich erfolgten. Es galt, das Feuer auf die Halle zu begrenzen und die Hitze sowie den Funkenflug einzudämmen. In den benachbarten Hallen sowie auch auf dem Freigelände lagerten Holzschnitzel, die sich nicht entzünden durften.

Um 04:21 Uhr konnte "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Nachdem das offene Feuer weitgehend niedergehalten wurde, konnte das Feuer auf die eine Halle beschränkt werden.


In den frühen Morgenstunden wurde damit begonnen, die Halle zu räumen. Mit zwei schweren Radladern wurden den ganzen Tag lang die Holzschnitzel auf eine Freifläche gebracht, dort ausgebreitet und abgelöscht. In der Halle flammten immer wieder Glutnester auf. Mittels einer Heusonde konnten die Temperaturen in den Holzschnitzelhaufen ermittelt werden. Der Halleninhalt wurde mit 2000 l Mehrbereichsschaummittel abgedeckt, welches die Feuerwehr Minden zur Verfügung stellte. Ein Übergreifen der Flammen auf eine angrenzende Lagerhalle konnte so verhindert werden.


Bei dem Einsatz war die Rauchentwicklung ein wesentliches Hindernis für die Einsatzkräfte. Mithilfe eines Mobilkrans, an dem ein Gewicht hing, wurde zur Schaffung eines Rauchabzugs die Dachhaut durchstoßen. Direkt in der Rauchwolke durchgeführte Schadstoffmessungen ergaben jeweils weit unter den zulässigen Werten liegende Ergebnisse. Somit bestand für die Anwohner keinerlei Gefahr. Jedoch wurden sie vorsorglich über den Rundfunk aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.


Noch vor Einsetzen der Dunkelheit rückte das Technische Hilfswerk an, um die Einsatzstelle am Abend auszuleuchten.
Mit zeitweise bis zu 120 Einsatzkräften an der Einsatzstelle, die sich im Schichbetrieb abwechselten und vor Ort verpflegt wurden, konnte das Feuer eingedämmt werden. Jedoch dauerten die Löscharbeiten bis Samstag Nachmittag an, da das Brandgut immer wieder aufflammte.

Eingesetzte Fahrzeuge:
  • Feuerwehr Bückeburg - Stadt: BvD, TLF 24/50, ELW 1, LF 8 mit SWA, MZF
  • Feuerwehren der Löscheinheit Nord
  • Feuerwehren der Löscheinheit West
  • Feuerwehren der Löscheinheit Ost
  • ABC-Erkundungstrupp Rusbend
  • Kreisfeuerwehr: GW-G (Obernkirchen), GW-AS (FTZ)
  • Feuerwehr Minden: Löschzug Stadtmitte, Kommandodienst
  • Technisches Hilfswerk Bückeburg
  • Polizei
  • Rettungsdienst: SEG des DRK
  • Abwasserbetriebe Bückeburg
  • Stadtwerke Schaumburg

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