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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsatztelegramm

So., 14.07.2019, 06:36 Uhr

Rusbend, L450
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person




Feuerwehr Unterstützen



Sonntag, 04.04.2010, 15:01 Uhr
Bückeburg, Pulverstraße

Großflächiger Schuppen- und Laubenbrand


Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge zu einem gemeldeten Schuppenbrand brannte ein Lauben- und Schuppenkomplex auf einer Fläche von 200qm in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen bereits auf das angrenzende Mehrfamilienhaus über, sodass mehrere Fenster platzten und die Giebelwand sowie die Balkone brannten. Das Gebäude verqualmte dabei komplett.




Die enorme Brandintensität macht es notwendig, sofort eine massive Riegelstellung von mehreren Seiten - insbesondere zum Schutz des Mehrfamilienhauses - einzurichten. Frühzeitig wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und mehrere C- und B-Rohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Während die Mannschaft des LF 16/12 und des TLF 16/24 dem vorderen Einsatzabschnitt zugewiesen wurden, löschten Kräfte der Drehleiter und des LF 8 aus dem rückwertigen Bereich (Neumarktplatz). Nachrückende Kräfte unterstützen jeweils die beiden Abschnitte.

Ein Atemschutztrupp baute eine Riegelstellung zwischen Gebäude und Schuppenkomplex auf. Ein weiterer Trupp ging in das Gebäude vor, um auch dort die Flammen zu bekämpfen und nach möglicherweise verletzten Personen zu suchen. Schließlich wurde ein B-Rohr vorgenommen um die Flammen im Bereich des Giebels und der Balkone niederzuschlagen. Zeitweise war hier auch ein zweites B-Rohr im Einsatz.




Parallel zu diesen Maßnahmen wurden im rückwertigen Bereich drei weitere C und zwei B-Rohre eingesetzt. Auch hier griff das Feuer in alle Richtungen um sich. Enorme Gefahr bestand durch mehrere Gasflaschen, die unmittelbar der Hitze ausgesetzt und von Flammen beaufschlagt wurden. Mindestens zwei explodierten im Einsatzverlauf, weitere in Brand geratene Behälter wurden gekühlt und geborgen. Nur durch diesen zeitkritischen massiven Löschangriff konnte ein weiterer Flammenüberschlag und Brandausbreitung in Richtung des Mehrfamilienhauses und angrenzender Bebauung erfolgreich verhindert werden.

Der stark verwinkelte und durch mehrere Einzelschuppen zusammengebauter Komplex machte ein Vorgehen schwierig. Immer wieder flammten Glutnester in Ecken auf und es mussten Bereiche abgebrochen oder eingerissen werden. Hier kamen Kettensägen und Dunghaken zum Einsatz. Mit der Wärmebildkamera wurden diverse Glutnester lokalisiert und abgelöscht. Ein Einsatz der Drehleiter war auf Grund der geschlossenen Bebauung nicht möglich. Der Einsatzleitwagen unterstützte die Einsatzleitung und Abschnittsleiter.




Zwar wurde das Gebäude im Bereich des Balkons vom Brand beaufschlagt und stark verraucht. Eine weitere Brandausbreitung konnte allerdings erfolgreich verhindert werden. Es ist nicht auszudenken, welch größerer Schaden entstanden wäre, wenn der Brand wenige Minuten länger gewütet hätte. Die Bewohner des Hauses wurde zunächst anderweitig untergebracht und vom Rettungsdienst untersucht.

Die Polizei nahm noch am Einsatzort Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Der Gerätewagen Atemschutz unterstütze die Kräfte mit gefüllten Atemluftflaschen und -masken. Im Einsatz waren ca. 85 Einsatzkräfte der Feuerwehr, davon eine zweistellige Anzahl an Trupps unter Atemschutz. Es wurden insgesamt vier B und fünf C-Rohre mit Wasser aus dem lokalen Hydrantennetz gespeist.

Eingesetzte Fahrzeuge:

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