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Feuerwehr Bückeburg-Stadt
Einsätze und Übungen
Einsatztelegramm

Do., 23.04.2020, 13:08 Uhr

Bückeburg, B65 fr. Minden
B1 - Brennender PKW




Feuerwehr Unterstützen


Einsatzbericht

Die Links bei den eingesetzten Fahrzeugen führen Sie in die Rubrik 'Technik', in der Sie alle Informationen über das entsprechende Fahrzeug erhalten.

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B2-D - Feuer im Gebäude, Menschenleben in Gefahr
Datum: Sonntag, 29.03.2020, 04:40 Uhr
Heeßen, Hauptstraße

Am frühen Morgen des 29.03. wurde die Feuerwehr Bückeburg-Stadt gemeinsam mit mehreren Feuerwehren aus der SG Eilsen zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Beim eintreffen der FF Bückeburg-Stadt brannte der Dachstuhl in voller Ausdehnung.

Wir unterstützten die Einsatzkräfte aus Eilsen mit unserer Drehleiter, indem das Feuer mit Hilfe des Wenderohres abgelöscht wurde.

Der Einsatz dauerte bis in den Morgen an.



Hier der Bericht der Schaumburger Landeszeitung:


Text: L.Behmann
Schaumburger Zeitung / Landes Zeitung
Fotos: Feuerwehr Bückeburg-Stadt

Durch das laute Knallen und Knistern seien er und andere Nachbarn aufgewacht, erzählt Daniel Burghard, der direkt neben dem in Brand geratenen Haus wohnt. "Wir haben eine Leiter geholt und sie an einem Fenster des brennenden Hauses angestellt", berichtet Burghard.
Einer seiner Nachbarn sei sei hochgeklettert und habe zwei Bewohnern geholfen, aus dem Fenster in der ersten Etage zu klettern. Der Fluchtweg über die Treppe sei den Hausbewohnern durch Feuer und Rauch bereits versperrt gewesen.

Aus dem Fenster, durch das die mutigen Ersthelfer die Menschen retten, waberte zu diesem Zeitpunkt bereits giftiger Rauch. "Als die Beamten eintrafen, stand das Haus bereits in Vollbrand", erzählt Polizeioberkommissar Matthias Vogt. Sowohl das Dachgeschoss als auch das erste Obergeschoss hätten komplett in Flammen gestanden. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Menschen bei dem Feuer verletzt.

Die Integrierte Regionalleitstelle in Stadthagen schickte die Feuerwehren Bad Eilsen, Buchholz, Luhden und Ahnsen sowie die Feuerwehr Bückeburg-Stadt zum Einsatzort. Neben mehr als 70 ehrenamtlichen Brandschützern fuhren auch Besatzungen von Rettungswagen des Roten Kreuzes und Polizisten mit Blaulicht und Martinshorn nach Heeßen. Zunächst war gemeldet worden, dass noch Personen im Gebäude sind - das bestätigte sich aber nicht.
Feuerwehrleute rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus und verlegten in aller Eile Schläuche. Ehrenamtliche der Feuerwehr Bückeburg-Stadt brachten eine Drehleiter in Stellung. Vom Korb des Spezialfahrzeuges bekämpften Freiwillige die Flammen. Von außen und von innen kämpften die Feuerwehrleute gegen Flammen, Hitze und Rauch.

Notfallsanitäter des DRK kümmerten sich um zwei Bewohner des Hauses. "Sie haben eine Rauchgasvergiftung erlitten", sagt Oberkommissar Vogt auf Nachfrage der SZ/LZ. Mit einem Rettungswagen wurde eine 21-Jährige ins Klinikum Schaumburg in Vehlen gebracht.
Der Löscheinsatz zog sich über Stunden. Das Wohnhaus ist ein Raub der Flammen geworden. Ermittler der Polizei haben den Brandort beschlagnahmt, das Haus ist nach Angaben der Polizei unbewohnbar. Die Ursache ist bisher unklar. Beamte des Kriminalermittlungsdienstes haben damit begonnen, nach der Ursache zu forschen.

Ein zugehängtes Hydrantenschild hat bei Einsatzkräften, die den Wohnhausbrand in Heeßen bekämpft haben, für Unmut gesorgt. Offenbar hatte ein Anwohner über das lebensrettende Hinweisschild eine Tafel mit der Aufschrift „Privatgrundstück - Parken verboten“ gehängt und mit einem Kabelbinder fixiert. Feuerwehrleute konnten deshalb nicht erkennen, dass sich an dieser Stelle ein Unterflurhydrant befindet.
Die Freiwilligen mussten eine 260 Meter lange Schlauchleitung verlegen - und das bergauf. Das kostete wertvolle Zeit. Dabei befand sich der Hydrant in unmittelbarer Nähe des brennenden Wohnhauses. Mit einer Tragkraftspritze der Feuerwehr Buchholz musste extra der Wasserdruck erhöht werden.

Da Löschwasser an der Einsatzstelle knapp war, löste die Leitstelle Vollalarm für die Feuerwehr Bückeburg-Stadt aus. Die Ehrenamtlichen unterstützen mit Tanklöschfahrzeugen die 2400 Liter und 4800 Liter Löschwasser im Tank haben.
Mitarbeiter der Stadtwerke Schaumburg-Lippe mussten zudem den Druck in den Wasserleitungen erhöhen, damit mehr Wasser aus den umliegenden Hydranten gefördert werden konnte. Insgesamt wurde das Feuer mit rund 50000 Litern Wasser bekämpft.

Um kurz nach 7 Uhr platzte an Kreuzung Am Hang/Bückebergstraße ein Wasserrohr. Vermutlich hängt die Havarie mit dem erhöhten Wasserdruck in den Leitungen zusammen. Der Löscheinsatz zog sich bis zum Vormittag hin. Erst gegen 9 Uhr konnten die letzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen.


Eingesetzte Fahrzeuge:





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